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Fit bei vitos: Meditatives Bogenschießen, Gesundheitstag der vitos Teilhabe in Weilmünster
„Veränderungen in Lebenssituationen und im Arbeitsleben verlangen uns viel Flexibilität und die Fähigkeit, immer wieder umzudenken ab. Gewohnte Strukturen zu verlassen und sich auf neue Wege zu begeben, fällt uns meist schwer, da sie mit nachvollziehbaren Ängsten und Vorbehalten behaftet sind. Oft wird das Wesentliche nicht mehr erkannt.
In Bogenschießen und Meditation können wir lernen, klarer zu sehen, uns vor Burnout zu schützen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir arbeiten an unserer mentalen Haltung, Veränderungen gelassener hinzunehmen, zu gestalten und "loszulassen", ohne unsere Ziele aus den Augen zu verlieren.“
Unter diesem Motto trafen sich Interessierte Kolleginnen und Kollegen am 11. Oktober in der Kapelle des Vitos Geländes in Weilmünster. Der Raum, die Umgebung und nicht zuletzt das Wetter boten ideale Bedingungen für den eintägigen Einführungskurs.
Stephan Laux freute sich über das durchweg positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Sie fanden viele Attribute, wie „loslassen können, „entspannen“, und „das Ziel nicht aus den Augen verlieren“ aus ihrem Arbeitsalltag wieder und wünschten sich ein ähnliches Angebot in der vitos Akademie oder im Rahmen von Teamtagen.
Begegnung und Erfahrungsaustausch
Unter diesem Motto stand Besuch der beiden Praktikantinnen aus der Tagesstätte in Lepel, bei der Vitos Teilhabe in Weilmünster. Es muss schon ein anstrengender Job für die Dolmetscherin Hanna Shymchuk gewesen sein, die die vielen, interessierten Fragen von Olga Martynowich und Zinaida Simaka, gewissenhaft übersetzte.
„Euthanasie“ und „das neue Gesetz“ waren Vokabeln die immer wieder auftauchten. Damit in Verbindung stand einerseits, die besondere Sensibilität, von der die Behindertenarbeit in Deutschland geprägt ist und die bei einem Besuch der Gedenkstätte in Hadamar deutlich wurde. Anderseits das Bundesteilhabegesetz, dass momentan in der deutschen Behindertenhilfe, in seiner Umsetzungen, auch bei Fachleuten auf Kritik stößt.
Stephan Laux, der die Tagesstätte der Vitos Teilhabe in Weilmünster leitet und das von MOST initiierte Projekt, fachlich begleitete, konnte den Praktikantinnen Einblicke in die Arbeit der Wohn- und Tagesstätten seiner Einrichtungen ermöglichen und freute sich vor allem über die zahlreichen Begegnungen und den Erfahrungsaustausch unter den belarussischen und deutschen Kolleginnen.
Das insgesamt 10 tägige Projekt wurde von Heim statt Tschernobyl, in Person von Gero Müller, der auch für das Rahmenprogramm zuständig war, umgesetzt. Alle Beteiligten waren von den beruflichen und persönlichen Begegnungen begeistert und hoffen auf weiteren, regen Austausch und Netzwerkarbeit.
Die Initiative “Heim statt Tschernobyl“ hilft seit 1990 dabei Bewohner aus den verstrahlten Gebieten um Tschernobyl in den unverstrahlten Norden Weißrusslands umzusiedeln. Dort baut sie Häuser in ökologischer Bauweise. In Workcamps begegnen sich deutsche und weißrussische Freiwillige. 2018 wurde dort auch eine Tagesstätte für behinderte Menschen gebaut.
Infos unter: http://heimstatt-tschernobyl.org/?page_id=245
Infos zum Projekt MOST: https://www.goethe.de/ins/by/de/kul/sup/mos.html
Links
Übernachten in Villmar: http://hausuntermkirschbaum.de/
Gut speisen und übernachten in Weyer: https://wissegiggl.de/
Erleben und übernachten in Weyer: http://www.erlebnishof-weyer.de/
Kooperationspartner und Auftraggeber:
Heim-statt-Tschernobyl: https://heimstatt-tschernobyl.org/
Ökobau: https://www.heimstatt-tschernobyl.org/index.php?fid=&id=10-0-0-0-0
Vitos Teilhabe: https://www.vitos-teilhabe.de/teilhabe/teilhabe-homepage.html
Verein Integration: www.verein-integration.com
Müller Holzbau: http://www.muellerholzbau.com/
Lebenshilfe Wetzlar – Weilburg: https://www.lhww.de/
KAB Villmar: http://kab-villmar.de/kab-villmar/
Musikkanal: https://www.youtube.com/channel/UC_UC1xJ6Xfh6hAj9zP9foCw
Kobinet Kooperation Behinderter im Internet: https://kobinet-nachrichten.org/