Angebote
Gerne entwerfe ich für Sie, Ihr Team oder Ihre Einrichtung, spezielle, auch fallbezogene Angebote und unterstütze Sie bei Ihrer Organisationsentwicklung.
Bogenschießen
Kurs: Arbeiten in Veränderungsprozessen
"Wenn der Bogen zerbrochen ist und du keine Pfeile mehr hast, dann schieß, schieß mit deinem ganzen Sein."
Begleittext:
Auf das Wesentliche zielen :
Kostenreduktion und Arbeitsverdichtung z. B. aufgrund von Kürzung und Veränderungen in sozialen Systemen und deren Einrichtungen verlangen den dort tätigen Mitarbeiter/Innen viel Flexibilität ab, sowie die Fähigkeit, immer wieder umzudenken. Soziale Arbeit mit kranken Menschen und Menschen mit Behinderung erfordert Engagement und Charakterstärke. Die Sicherung hoher Qualitätsstandards in den Einrichtungen verlangt, dass alte Strukturen und Arbeitsabläufe überdacht und reformiert werden. Gewohnte Strukturen zu verlassen und sich auf neue Wege zu begeben, fällt berufstätigen Menschen meist schwer, da sie mit nachvollziehbaren Ängsten und Vorbehalten behaftet sind. Oft wird das Wesentliche nicht mehr erkannt.
Ziele
In Bogenschießen und Meditation können wir lernen, klarer zu sehen, uns vor Burnout zu schützen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir arbeiten an unserer mentalen Haltung, Veränderungen gelassener hinzunehmen, zu gestalten und "loszulassen", ohne unsere Ziele aus den Augen zu verlieren.
Inhalte / Schwerpunkte
Viele Attribute des Bogenschießens finden wir im beruflichen Alltag wieder.
• "Das Ziel nicht aus den Augen verlieren" oder "Loslassen können". Und dennoch hat das Bogenschießen in der Zentradition kein klar definiertes Lernziel
- Das "nicht treffen wollen" ist einer der Inhalte des Bogenweges im Zen
- Zen scheint weder eine Religion noch eine Philosophie zu sein, sondern eine Lehre, die den Einzelnen auf seinen Weg bringen soll
- Die Arbeitseinheiten sollten von Stille begleitet werden
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Führungskräfte aller Hierarchieebenen und Bereiche
Schwerpunkte
- Strategien eines effektiveren und befriedigenderen Zeit- und Selfmanagements
- Gestaltung und Steuerung von Arbeitsabläufen
Methoden
Meditation, Austausch, gemeinsames Bogenschießen, Teetrinken an der kleinen Feuerstelle – innen im Seminarraum und draußen auf der Wiese
Trainer
Stephan Laux
Dokumentation der Betreuung in der Behindertenhilfe
. „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar
sagen; und wovon man nicht reden kann,
darüber muss man schweigen.“
(L.Wittgenstein)
Begleittext:
Das Bundesteilhabegesetz fordert von den Einrichtungsträgern der Behindertenhilfe eine ressourcenorientierte Dokumentation, aus der sich Bedarfe und Teilhabeplanung ableiten lassen und aus der sich Entwicklungspotential und Entwicklungsschritte ablesen lassen. D.h. Dokumentation ist schon lange nicht mehr die Beschreibung der Arbeitsleistung von Erziehern und Erzieherinnen sondern beschreibt die Beobachtung der Entwicklung eines Klienten als eine von der Institution und institutionellen Betreuung unabhängige Persönlichkeit. Im Kurs wollen wir bestehende Dokumentationspraktiken kritisch hinterfragen und Begleiter für die neuen Herausforderungen von Dokumentation sensibilisieren.
Ziele
Beobachtung lernen.
Die eigene Wahrnehmung einordnen und hinterfragen.
Die Perspektive wechseln.
Problematische Aspekte der Persönlichkeit differenziert verstehen und dokumentieren.
Dokumentation und entwicklungsfreundliche Beziehung
Schwerpunkte
• Dokumentation und Kommunikation
• Informationsweitergabe
• Dokumentation als Prozess
• Dokumentation und Haltung
Zielgruppe
Pädagogische, heilpädagogische, Fachkräfte, Mitarbeiter in Wohn- und Tagesbetreuung,
Referent
Stephan Laux
Termin/ Ort
1 oder ½ tägige Veranstaltung Der Kurs kann auch als Inhouse- oder Teamschulung angeboten werden und kann mit dem Kurs Arbeitsorganisation in Wohnstätten der Behindertenhilfe kombiniert werden
„Bitte verlassen Sie diesen Raum so, wie Sie ihn vorzufinden wünschen!“ Über die Notwendigkeit von Arbeitsorganisation in Wohnstätten der Behindertenhilfe.
. „Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt mehr davon zu brauchen, als er hat.“
(René Descartes 1596 - 1650)
Begleittext:
Unter Mitarbeitenden in Wohnstätten der Behindertenhilfe herrschen oft unterschiedliche Auffassungen über arbeitsorganisatorische Notwendigkeiten im Arbeitsalltag. Dienstzimmer und Büros quellen über, von Notizen, Anweisungen und Hinweisen.
„Braucht es das?“ oder „Das ist doch selbstverständlich“ sind oft Aussagen, die einheitliche Vorgehensweisen in scheinbar banalen Arbeitsabläufen hinterfragen.
Dabei vergessen wir, dass unsere Klienten in ihren unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten oft nach Struktur und Eindeutigkeit verlangen.
Wir vergessen, dass wir als Begleiter zumindest einen Teil des Tages mit ihnen und unseren Kollegen und Kolleginnen in einer Wohngemeinschaft verbringen, deren Gelingen oft auch von banalen Dingen abhängt.
Diskussionen über unterschiedliche Prioritätensetzungen in hauswirtschaftlichen oder Versorgungsangelegenheiten verschlingen, nicht nur, in Übergaben und Teambesprechungen, Ressourcen, sondern sorgen oft auch für zwischenmenschliches Unbehagen.
Im Kurs wollen wir die bestehende Arbeitsorganisation analysieren und verbesserte Handlungsleitlinien herausarbeiten
Ziele und Schwerpunkte
Kritische Analyse der Arbeitsorganisation in Teams
planerische Ausrichtung der Arbeit auf Bedarfsziele (Benutzerhandbuch Wohnstätte)
Von der Sachleistungs- zur Fachleistungsstunde: Wie kann ich Bewohner in die Planung und Durchführung der Arbeitsorganisation einbeziehen?
Excel, Outlook, HIS und Co: Infrastrukturelle Hilfen
Zielgruppe
Pädagogische, heilpädagogische, Fachkräfte, Mitarbeiter in Wohn- und Tagesbetreuung,
Referent
Stephan Laux
Termin/ Ort
1-2 Tage. Der Kurs kann auch als Inhouse- oder Teamschulung angeboten und mit dem Kurs Dokumentation der Betreuung in der Behindertenhilfe kombiniert werden.
Workshop: Einführung in die Begleitung von Menschen mit (geistiger) Behinderung
„Behinderung ruft nicht nach Mitleid, Behinderte brauchen nicht Überbetreuung und schon gar nicht fürsorgliche Bevormundung. Was ihnen Not tut, ist partnerschaftliche Anerkennung als vollwertige Menschen, Motivation zur Selbständigkeit und Hilfe (nur) dort, wo es anders nicht geht.“
Georg »Giorgio« Rimann (1947 - 2004), Schweizer Journalist
Begleittext: Trotzdem die UN Behindertenrechtskonvention seit 2008 in Kraft getreten und das Bundesteilhabegesetz seit 2016 verabschiedet ist, tun sich Institutionen, Schulen, Arbeitgeber und weitere Beteiligte schwer mit der Umsetzung. Grund ist nicht immer der fehlende Wille, sondern auch die Unkenntnis von Sachverhalten und fehlende Erfahrung. Der Workshop will Erfahrungen weitergeben, Hemmschwellen abbauen und den Paradigmenwechsel in der Sonderpädagogik erfahrbar machen.
Ziele • Geistige Behinderung verstehen
• Ressourcen erkennen statt Defizite benennen
• Die Perspektive wechseln
• Teilhabe ermöglichen
Schwerpunkte/Methoden • Impulsreferat , Erfahrungsaustausch
• Eruierung von Voraussetzungen und Ressourcen der Organisation (Gruppenarbeit)
• Erarbeiten von Ansätzen für zukünftige Handlungsleitlinien
Zielgruppe Institutionen, Schulen, Arbeitgeber, Initiativen und Vereine, die sich um Inklusion und Integration bemühen.
Referent Stephan Laux
Termin/ Ort 1 oder ½ tägige Inhouse Veranstaltung für Teams und Entscheidungsträger in Organisationen. Folgetermine zur Intensivierung und Organisationsentwicklung sind möglich.
Konzept:
Brennholzverarbeitung als Angebot in einer Tagesstätte der Behindertenhilfe
Copyright Stephan Laux
Gerne unterstütze ich Sie und Ihre Einrichtung bei der Einführung und Umsetzung dieses oder ähnlicher Konzepte.